DGB-Hochschulprojekt "Naturwissenschaften und Technik"

Vom Hörsaal ins Arbeitsleben

Wenn der Abschluss des Studiums in greifbarer Nähe ist, stellen sich viele Studierende eine Menge Fragen. In welchem Job möchte ich arbeiten? Reicht mein Abschluss dafür aus oder sollte ich noch den Master oder die Promotion dranhängen? Welche Unternehmen kommen für mich infrage? Um auf diese und weitere Fragen eine Antwort zu geben, hatte das DGB Hochschulprojekt „Naturwissenschaft und Technik“ in Kooperation mit der Fachschaft Biologie/Chemie an der Uni Wuppertal und der IG BCE Nordrhein zu einer Info-Veranstaltung eingeladen. Für die Auftaktveranstaltung stand Eveline Wengler, langjährige erfahrene Betriebsrätin bei der Bayer AG in Leverkusen, als Referentin und Ansprechpartnerin zur Verfügung.

IGBCE

In ihrem Vortrag erklärte sie, mit welchen Abschlüssen welche Tätigkeiten in der chemischen Industrie und speziell bei Bayer ergriffen werden können. Dabei wurde deutlich, dass für eine Führungsposition in der Forschung ein Doktortitel fast unumgänglich ist. Auch die Frage nach dem Verdienst beantwortete Wengler und erklärte anhand der Entgelttabelle der chemischen Industrie in Nordrhein, wer mit welchen Abschlüssen wo eingruppiert wird. Dabei stellte sie auch klar, dass die Wenigsten später in Führungspositionen tätig werden. Die meisten, sowohl im Tarif als auch außertariflich beschäftigt, werden daher von den Leistungen des Betriebsrats und der Gewerkschaft profitieren. Wengler erläuterte auch, warum sich die Mitgliedschaft in der IG BCE schon vor dem Start in den Beruf lohne. „Bevor jemand in ein Bewerbungsgespräch geht, sollte er das Unternehmen kennen und wissen, was er verdienen will“, so Wengler. Dieses Wissen kann er sich als Gewerkschaftsmitglied beim Betriebsrat holen. Studierende können für nur 1,02 € auf das Netzwerk und Wissen der IG BCE zurückgreifen.
Die Studierenden nutzen die Gelegenheit, einen Einblick in die Berufswelt der chemischen Industrie zu bekommen, ausgiebig. Diese werden sie auch in Zukunft bekommen, denn das DGB-Projekt „Naturwissenschaft und Technik“ läuft über zwei Jahre.

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