IG BCE Nordrhein informiert

Entschädigung bei Kinderbetreuung

Die Corona-Krise führt zu erheblichen Einschränkungen bei der Kinderbetreuung.  Wenn Beschäftigte ihrer Arbeit aufgrund von notwendig gewordener Kinderbetreuung nicht mehr nachgehen können, sollen finanzielle Nachteile aufgefangen werden.

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iStockBild - Kind mit Farbe an Händen

Voraussetzungen hierfür sind:

- dass Schule oder Kindertagesstätte des Kindes aufgrund behördlicher Anordnung geschlossen ist.

- dass das Kind das 12 Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder auf Hilfe angewiesen ist (z.B. bei Behinderung).

- dass die Betreuung während der Schließungszeit durch den Beschäftigten erfolgen muss, weil eine anderweitige Betreuung nicht bewerkstelligt werden kann oder zumutbar ist.

Sofern diese Voraussetzungen erfüllt sind, geht der Arbeitgeber in Vorleistung. Gezahlt werden 67 % des monatlichen Nettoeinkommens für sechs Wochen. Anträge werden über den Arbeitgeber beim Landschaftsverband Rheinland oder über Landschaftsverband Westfalen-Lippe eingereicht. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0800 9336397 (Mo-Sa, 7 bis 20 Uhr) oder unter diesem Link.

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